Der Marktplatz-Zahlungspartner, der neue Wege wagt

2 July 2021 | 9 Shares

Digitale Marktplätze sind eine Community, sei es für Händler, die an Verbraucher (oder andere Unternehmen) verkaufen, für Vermieter und Verpächter, oder für Verbraucher beim Handel untereinander. Wie in jeder Community gibt es hierbei Gesetze, die das Verhalten regeln. Es gibt Verhaltensnormen und leider auch die eine oder andere Person mit böswilligen Absichten.

Der Moment, in dem ein Marktplatz online geht, ändert einiges. Ab diesem Punkt muss sichergestellt werden, dass Personen und Unternehmen tatsächlich jene sind, die sie vorgeben zu sein – und die Überprüfung der Identität muss digital stattfinden. Für viele Marktplätze kann dies eine Herausforderung darstellen, da die Fälschung der Identität einer Person oder eines Unternehmens online leichter zu bewerkstelligen ist als im echten Leben und sich negativ auf den Ruf eines Marktplatzes und das Vertrauen in ihn auswirken kann.

Die meisten Unterschiede zwischen realen und Online-Marktplätzen sind jedoch positiv, da Online-Marktplätze ihren Besitzern wesentlich mehr Möglichkeiten bieten. Internationaler Handel ist möglich, Transaktionen sind in mehreren Währungen durchführbar, Abonnement-basierte Modelle können angeboten werden, und Einzahlungen lassen sich im Namen von Verkäufern abwickeln.

Die Basis dieser rein digitalen Möglichkeiten bilden mehrere Technologien, z. B. die Fähigkeit zur sofortigen Überprüfung der Identität eines Unternehmens oder einer Person entsprechend lokaler und internationaler Vorschriften, bekannt als KYC (Know Your Customer – dt. Kenne deinen Kunden). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zum Handel in mehreren Währungen über verschiedene Zahlungsmethoden und Gateways.

Die größten Marktplätze der Welt bieten Verkäufern und Käufern gleichermaßen nahtlose Erlebnisse, die Vertrauen in die Plattform schaffen und Bindung und Loyalität fördern. Die digitalen Technologien hinter diesen Vorgängen müssen reibungslos, effizient und rechtssicher im Hintergrund funktionieren, da sich der Ruf (im Guten wie im Schlechten) eines Unternehmens online schnell verbreitet; Sie können darauf wetten, dass der nächste konkurrierende Marktplatz bereits mit offenen Armen auf enttäuschte Kunden wartet.

Einen Zahlungspartner mit der optimalen Mischung aus Sicherheit und Flexibilität zu finden ist schwierig, insbesondere, wenn Marktplätze auch noch Funktionen bieten müssen, die sie von anderen abheben. Unter anderem ist die Möglichkeit zum Aufteilen von Zahlungen für Kunden ein entscheidendes Merkmal. In ähnlicher Weise könnte die Möglichkeit zum Zahlen über mehrere Konten zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Währungen ein wichtiger Pfeiler eines Vermietungs Marktplatzes sein, bei dem Agenten und Vermittler zu bestimmten Zeiten in bestimmten Währungen bezahlen müssen. Natürlich funktioniert jeder Marktplatz anders, je nach Art (z.B. B2C vs. B2B) und abzudeckenden Märkten. Bei Tech HQ haben wir über verschiedene Experten und Anbieter von Zahlungstechnologien berichtet, von reinen Retail-Banking-Gateways bis hin zu Blockchain-basierten digitalen Währungsbörsen.

Dieser Artikel konzentriert sich auf ein europäisches Unternehmen mit gesunden Wurzeln in diesem Bereich, das bereits 16 Mrd. € Transaktionsvolumen verarbeitet hat – MANGOPAY. Zu seinen Referenzen gehören acht Jahre Erfahrung im Zahlungsverkehr – eine Zeit, in der sich die Erwartungen der Menschen an Online-Möglichkeiten drastisch verändert haben, und ebenso die Art und Weise, wie sich Vorschriften und Datensicherheit entwickelt haben. Marktplatzbetreiber im Europäischen Wirtschaftsraum und in Großbritannien suchen bei einem Zahlungspartner nach Agilität bei den Dienstleistungen, nach Zuverlässigkeit im gesamten Zahlungssystems. Sie erfordern ein rigoroses Beobachten der Governance und gesetzlichen Anforderungen auf dem Kontinent und darüber hinaus.

Das Herzstück von MANGOPAYs Angebot sind einzigartige Elemente, die das Unternehmen in vielerlei Hinsicht von der Konkurrenz abheben, was es sowohl für Marktplatzbetreiber als auch für Entwickler attraktiv macht.

Das erste ist das Konzept des E-Wallets. Hierunter können Sie sich ein virtuelles Kontensystem mit zugeordneten Besitzer und Währung vorstellen. Jeder Marktplatzteilnehmer besitzt ein E-Wallet, über das Gelder auf einem Treuhandkonto gehalten, auf andere E-Wallets aufgeteilt und/oder für aufgeschobene Zahlungen aufbewahrt werden können.

Innerhalb MANGOPAYs sicherer Umgebung sind kostenlose, sofortige und unbegrenzte Transfers zwischen E-Wallets möglich. Außerdem können E-Wallets mit virtuellen IBANs versehen werden, sodass jeder (auch externe Marktplatz-Benutzer) problemlos Überweisungen direkt auf ein E-Wallet tätigen kann. Einmal eingezahlt, gibt es keine zeitliche Begrenzung für den Verbleib der Gelder auf dem Treuhandkonto. MANGOPAY verwaltet die Gelder im Hintergrund treuhänderisch und erfüllt so die EU-Auflage, dass Marktplätze einen lizensierten Zahlungsvermittler verwenden müssen.

Das zweite große Unterscheidungsmerkmal von MANGOPAY ist, dass es sich um eine White-Label-Technologie handelt, die für Benutzer und Marktplatzbetreiber ohne Markenpräsenz nutzbar  ist. Entwickler haben Zugriff auf eine einfache, gut dokumentierte API, die den gesamten Dienst abdeckt.

Zum Service gehört die KYC Verifizierung für Unternehmen und Einzelpersonen, die Handhabung mehrerer Währungen und Zahlungsmethoden, die sofortige oder geplante Umverteilung von Geldern, treuhänderische Verwahrung, Provisionsabführung, Split-Payments, Rückerstattungen und mehr – der volle Umfang des Angebots von MANGOPAY wird in einigen Wochen Gegenstand eines weiteren Artikels auf Tech HQ sein.

Wenn unsere Beschreibung zu Ihren Vorstellungen eines Marktplatzes passt, der anpassungsfähig, skalierbar und inhärent sicher ist, besuchen Sie die Website des Unternehmens, um mehr zu erfahren. Oder nehmen Sie Kontakt mit einem der mehrsprachigen Mitarbeiter auf, die in einem der sieben europäischen Büros von MANGOPAY tätig sind.


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